Aktuelles

Kreative Werke der Klasse 6c bei der SCHULKUNST-Ausstellung

Seit 1984 präsentiert die SCHULKUNST-Ausstellung beeindruckende Arbeiten von Schülerinnen und Schülern aus ganz Baden-Württemberg. In diesem Jahr sind auch Schülerinnen und Schüler der Klasse 6c und eine Schülerin der Klasse 6a mit ihren Kunstwerken vertreten.

Passend zum diesjährigen Thema „Textil“ entstanden im Kunstunterricht fantasievolle Tiercollagen, bei denen Stoffe, Zeichnungen und Stickereien kreativ miteinander kombiniert wurden.

Außerdem gestalteten die Schülerinnen und Schüler inspirierende Affirmationssprüche, die mit Stoffresten und malerischen Elementen als farbenfrohe Collagen umgesetzt wurden.

Die Ausstellung ist noch bis 17. Juli 2026 im Stuttgarter Rathaus (Marktplatz 1, 70173 Stuttgart) zu sehen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die vielfältigen und kreativen Arbeiten der jungen Künstlerinnen und Künstler zu besuchen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website www.schulkunst-bw.de.

Ein herzlicher Glückwunsch an die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler:

Frida Aldinger (6a), Marlene Glock, Olivia Grote, Bruno Hampel, Lina Heiderich, Lennox Hofmann, Hanna Meier, Henry Schulte, Tim Steinemann

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Auf die Räder! Fertig! Los!

Zum vierten Mal in Folge gehen wir mit gutem Beispiel für den Klimaschutz voran und machen im Rahmen von „Stadtradeln“  beim Schulradel-Wettbewerb des Rems-Murr-Kreises mit.  Also rauf aufs Rad und strampeln fürs Klima – und unseren Titel zurückholen!

21 Tage lang – vom 14. Juni bis 4. Juli – zählt jeder Tritt in die Pedale – von Schülerinnen und Schülern, Eltern, Großeltern und dem Kollegium –, egal ob auf dem Schul- oder Arbeitsweg, zum Training oder sonst in der Freizeit.  Meldet Euch an und wählt als Unterteam Eure Klasse aus – die Klassenlehrer haben die Unterteams angelegt. 

 

GSG Jubiläumsabend - 18. Juni 2026

Das GSG wird 50!

ein Bericht über unseren Jubiläumsabend von Luis Zondler

Bei manchem mehren sich mit steigendem Alter die grauen Haare, allerlei Glieder ziehen und es zwickt in den Gelenken. Andere hingegen blühen erst auf und feiern rauschende Feste. Zu welcher dieser Gruppen das Gustav-Stresemann-Gymnasium gehört? Das muss wohl kaum erklärt werden, denn eigentlich ist es offensichtlich. Jedenfalls, wenn man Gast des Jubiläumsabends am 18. Juni 2026 war.

50 Jahre nach seiner Gründung 1976 hat sich das GSG – kaum merklich gealtert – für Ehemalige, Lehrer und Schüler herausgeputzt. Moderiert von dem Lehrer-Duo Maren Baumbach und Tobias Mahringer begann der Abend mit einem Auftakt in der Festhalle unter musikalischer Begleitung durch Bigband und Chor. Den vergangenen Jahrzehnten nahm man sich mit persönlichen Geschichten, Bildern und Musik an. Ehemalige Lehrer und Schüler wurden über ihre Zeit am GSG befragt und somit die Vergangenheit der Schule lebendig gemacht.

Eines wurde besonders klar: Das GSG war schon immer eine aktive und engagierte Schule. In den Siebzigern gegründet, um Schülern des damals überfüllten Friedrich-Schiller-Gymnasiums neuen Raum zu bieten, machten das junge Kollegium und die Aufbruchstimmung an der neuen Schule das GSG zu einem Ort, der frischen Wind in die althergebrachte und verstaubte Bildungslandschaft wehen ließ.

Augenscheinlich hat dieser neue Ansatz die Schülerschaft damals nachhaltig überzeugt, denn an Besuchern aus ehemaligen Abiturjahrgängen mangelte es nicht. Viele Schüler haben das GSG wohl über die vergangenen Jahre hinweg als „ihre“ Schule aufgefasst und eine feste Bindung gehalten.

Nach dem Auftakt in der Festhalle verlagerte sich die Feier in das Schulgebäude, sodass die Besucher wohl oder übel einmal mehr ihren „Schulweg“ auf sich nehmen mussten. Am Sehnsuchtsort vergangener Tage angekommen, zeigte sich das Gymnasium schön geschmückt und mit weit geöffneten Türen. Neben Häppchen und gekühlten Getränken, die an diesem warmen Frühsommerabend gut bei Gästen und Helfern ankamen, bot das GSG seinen Besuchern ein buntes Programm.

Eine Schulführung weckte Erinnerungen an vergangene Tage und im Zuge einer Schnitzeljagd über das Schulgelände konnte man das eigene Orientierungsvermögen auf dem einst so bekannten Areal erproben. Außerdem wurden die wichtigsten Meilensteine der Schulgeschichte mit einer Ausstellung aus vielen Bildern und Dokumenten der vergangenen Jahre präsentiert. Auch die ein oder andere Ausgabe der alten Schülerzeitung „Igelei“ wurde bestaunt und mit großer Bewunderung für die Anliegen der jugendlichen Revoluzzer der Siebziger und Achtziger durchschmökert. Die Band MelloMix, die das Fest im Schulgebäude mitfeierte, begleitete den Abend musikalisch.

Vor allem bot die Feier Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen: ehemalige Schüler mit ihren Lehrern und Pensionäre mit ihren einstigen Kollegen. Alte Anekdoten und Geschichten konnten dem Abend einen Hauch der eigenen Vergangenheit geben.

Eines bleibt zu hoffen: dass diesem Jubiläumsabend noch einige folgen werden!

weitere Veranstaltungen im Rahmen unseres Schuljubiläums:

25 Jahre Musical – 13./14. März 2026 „Seussical“

Vortrag Fr. Dr. Christina Stresemann – 21. Mai 2026 (Kursstufe 11)
„Staatsmann, Europäer und Demokrat in der Weimarer Republik – was sagt uns Gustav Stresemann heute noch?“ – die Antwort gab die Enkelin Gustav Stresemanns, Fr. Dr. Christina Stresemann, ehemalige Vorsitzende Richterin am Bundesgerichtshof, die im Rahmen unseres Schuljubiläums 50-Jahre-GSG im Mai am GSG war und mit großer Offenheit anschließend an ihren Vortrag auf die teils sehr persönlichen Fragen unserer Kursstufe 11 einging. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Stiftung Bundespräsident Theodor-Heuss-Haus im Rahmen der Reihe „100 Köpfe der Demokratie“, herzlichen Dank!

Festakt – 12. November 2026 (geladene Gäste)

Enkelin von Gustav Stresemann zu Besuch am GSG

ein Artikel von Pauline Weber und Annalena Bemsch, Klasse 11

Am Donnerstag, 21.05.2026 war Dr. Christina Stresemann, die Enkelin von Gustav Stresemann, zu Besuch am Gustav-Stresemann-Gymnasium in Fellbach-Schmiden zum Anlass des 50-jährigen Jubiläums der Schule. Sie brachte der Klassenstufe 11 bei ihrem Vortrag die historischen Hintergründe und politischen Handlungen ihres Großvaters in der Weimarer Republik näher und beantwortete anschließend die Fragen der Schüler. Gustav Stresemann ist 1878 geboren und war ein deutscher Politiker der Weimarer Republik, der 1923 Reichskanzler und bis zu seinem Tod 1929 Außenminister war. Er trug zur Verbesserung der Beziehung mit Frankreich bei und erhielt 1926 den Friedensnobelpreis.

Zu Beginn zeigte Christina Stresemann die familiären Verhältnisse anhand von Familienfotos. Die ehemalige Vorsitzende Richterin am Bundesgerichtshof ist die Tochter von Wolfgang Stresemann, einem der beiden Söhne von Gustav Stresemann. Sie wurde 1957 geboren und hat ihren Großvater nicht kennengelernt, weiß jedoch aufgrund von Erzählungen ihres Vaters, der Gustav Stresemann sehr nahestand, viel über ihn und interessiert sich für sein Leben. Anhand eines Zeitstrahls erklärte sie, warum es wichtig sei, sich auch heute noch mit der Weimarer Republik und ihrem Scheitern zu befassen. Ihr Großvater sei im Kaiserreich aufgewachsen und habe die Weimarer Republik als erste deutsche Demokratie erlebt. Heute lebten wir in der 1949 gegründeten Bundesrepublik Deutschland als zweite deutsche Demokratie, weshalb wir aus der Weimarer Republik auch das ein oder andere lernen könnten. Darauffolgend erklärte Christina Stresemann das politische Leben von Gustav Stresemann vom Beginn der Weimarer Republik bis hin zu seinem Tod. Gustav Stresemann gründete im Jahr 1918 die Deutsche Volkspartei (DVP). Anhand einer Karikatur machte Christina Stresemann deutlich, dass er schon damals als „Akrobat der Koalitionsschmiede“ bekannt war. Er habe schon vor seinem Kanzleramt großes Vertrauen als „ausgleichender Politiker“ gewonnen. Im August des „Katastrophenjahres“ 1923, in dem Deutschland unter Inflation und den Ruhrkämpfen litt, wurde Gustav Stresemann schließlich Reichskanzler. Christina Stresemann erzählte von Gustav Stresemanns Errungenschaften aus dieser Zeit als Kanzler, darunter die Beendigung des Ruhrkampfes und der Inflation. Christina Stresemann zitierte hier einen Historiker: „Stresemanns Kanzlerschaft dauerte kaum mehr als drei Monate, doch sie legte die Fundamente für die relative Stabilität der Weimarer Republik.“ Bekannt sei Gustav Stresemann heute aber vor allem als Außenminister. Als seine Errungenschaften führte sie den Dawes-Plans, den Vertrag von Locarno, den Eintritt in den Völkerbund und den Briand-Kellogg-Pakt auf. Christina Stresemann erzählte zudem, dass der Kanzler bei seiner letzten Rede vor dem Völkerbund 1929 sagte: „Wo bleibt die europäische Münze?“ Als sie den Euro 2002 zum ersten Mal in den Händen hielt, habe sie an ihren Großvater gedacht und gesagt: „Hier ist die europäische Münze.“ Sie zeigte, dass sie stolz auf das ist, was ihr Großvater seiner gesundheitlichen Probleme zum Trotz geleistet hat. Stresemann starb schließlich an mehreren Schlaganfällen, Hitlers Machtergreifung und das Dritte Reich folgten. Frau Stresemann beendete ihren Vortrag mit der Frage: „Hätte das eigentlich verhindert werden können?“

In der Fragerunde, moderiert von den Schülern Marilena Mpairamidou und Felix Netzer, wurde mit persönlichen Fragen begonnen, beispielsweise ob sie öfter auf ihren Nachnamen angesprochen werde. Ihre Antwort war, dass der Name meist positiv assoziiert werde. Humorvoll erwähnte sie, dass sie auch ein paar Mal die Reaktion: „Ach Stresemann wie der Anzug?“ zu hören bekam. Auf die Frage, wie die Familie privat über ihn gesprochen habe, als Mensch oder als Politiker, antwortete sie: „Mein Großvater als Mensch war durch und durch Politiker.“ Jedoch erzählte sie eine amüsante „Geschichte des Papageien“: Die Familie besaß einen Papageien, der jede Person anders begrüßte. Zu Gustav Stresemann habe er immer gesagt: „Guten Morgen, Herr Doktor.“ Nach den Werten befragt, die Stresemann ihr besonders weitergegeben habe, antwortete sie, dass sie von ihm besonders gelernt habe, den Ausgleich zu suchen, verschiedene Interessen zu erkennen und Kompromisse zu finden, was ihr bei ihrer Tätigkeit als Richterin geholfen habe. Sehr wichtig sei ihr gewesen, den Prozess gegen die AfD 2017/18 zu gewinnen, als die Partei ihre parteinahe Stiftung nach Gustav Stresemann benennen wollte und sie juristisch gegen diese vorging. Christina Stresemann erklärte: „Mein Großvater steht für alles, für das die AfD nicht steht.“ Der Namensstreit endete 2019 mit einem Urteil, das der AfD die Nutzung des Namens untersagte. Als sie gefragt wurde, ob sie einen Aspekt seiner politischen Überzeugung heute als kritisch empfinde, antwortete sie, dass ihr Vater immer der Überzeugung war, dass er es mit den Friedensbemühungen ohne Hintergedanken ernst meinte. Dennoch hätte sie sich gewünscht, dass er von Anfang an stärker hinter der Republik als Staatsform gestanden hätte. Die Fragerunde wurde abgeschlossen mit der Frage: „Wie würde sich Gustav Stresemann heute zur politischen Lage positionieren?“ Sie antwortete, er hätte vielleicht eine neue Partei „der Mitte“ gegründet und wäre in Schulen gegangen, um über die Gefahr von rechts aufzuklären.

Für die Stufe 11 und die Lehrer war die Begegnung mit Frau Stresemann eine große Bereicherung und im Namen der Schule bedanken wir uns sehr für ihren Besuch.

Exkursion des Deutsch Leistungskurses

ein Bericht von Sina Brand

Am vergangenen Mittwoch, dem 13. Mai, unternahmen die beiden Deutsch-Leistungskurse des GSG eine Exkursion nach Frankfurt am Main. Auf dem Programm standen der Besuch des Deutschen Romantik-Museums sowie des Goethe-Hauses. Nachdem sich die Schüler:innen in den vergangenen Wochen intensiv mit den literarischen Epochen um 1800 beschäftigt hatten, bildete die Exkursion einen gelungenen und anschaulichen Abschluss des Themenbereichs „Lyrik“.

Bereits gegen 7 Uhr morgens machten sich rund 40 Schüler:innen gemeinsam mit Frau Geiger-Wernert, Frau Braun und zwei Referendarinnen mit dem Bus auf den Weg nach Frankfurt. Nach der Ankunft wurden die beiden Kurse direkt im Deutschen Romantik-Museum von Frau Dr. Loreen Dalski und Christian Liedtke empfangen und nahmen zunächst an einem Workshop teil, der in zwei Gruppen durchgeführt wurde. Zu Beginn erhielten die Schüler:innen eine Einführung in die Konzeption und Gestaltung des Museums sowie in zentrale Merkmale und Themen der Romantik. Dabei wurde deutlich, dass die Epoche weit mehr umfasst als die im Unterricht behandelte romantische Lyrik. Im Anschluss arbeiteten die Schüler:innen in Kleingruppen an verschiedenen Themenbereichen, die sie während des Museumsrundgangs genauer untersuchten. Zur Auswahl standen unter anderem die Schwarze Romantik, Romantik und Politik, Romantik und Wirtschaft, Volksmärchen in der Romantik sowie Diskriminierung und Ausgrenzung. Etwa eineinhalb Stunden lang hatten die Gruppen Zeit, sich intensiv mit ihren Themen auseinanderzusetzen, passende Ausstellungsstücke, Gemälde und Gedichte zu dokumentieren und anschließend ihre Ergebnisse zu präsentieren. Die Vorträge zeichneten sich durch große Kreativität, Engagement und inhaltliche Tiefe aus.

Nach dem Museumsbesuch blieb noch Zeit, den Museumsgarten zu erkunden, bevor die Exkursion direkt weiter in das benachbarte Goethe-Haus führte. Da sich die Kurse im Unterricht bereits intensiv mit Werken Johann Wolfgang von Goethes beschäftigt hatten, stellte auch dieser Programmpunkt eine besondere Bereicherung dar. Das Haus am Großen Hirschgraben ist Goethes Geburtshaus und zugleich der Ort, an dem bedeutende Werke wie Götz von Berlichingen, die Urfassung des Faust sowie Die Leiden des jungen Werther entstanden. Die originalgetreu eingerichteten Räume des 18. Jahrhunderts ermöglichten den Schüler:innen einen lebendigen Einblick in Goethes Lebenswelt und die Atmosphäre seiner Zeit.

Nach der Besichtigung konnten die Schüler:innen die verbleibende Zeit bis zur Rückfahrt um 15 Uhr in Kleingruppen in der Frankfurter Innenstadt verbringen. Gegen 18 Uhr kehrte die gesamte Gruppe nach einem langen, aber äußerst informativen und gelungenen Tag wieder zum GSG zurück. Die Exkursion bot den Schüler:innen viele neue Eindrücke und machte die im Unterricht behandelten Inhalte auf anschauliche Weise erfahrbar.

Termine

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Krankmeldungen

Liebe Eltern, bitte melden Sie Ihr Kind über das Formular krank. Teilen Sie uns bitte auch mit, wie lange Ihr Kind voraussichtlich krank ist, bzw. denken Sie an evtl. Krankmeldungen in den Folgetagen. 

Kunstwerk des Monats Juni 26

von Franziska Lucke, 7c

Archiv der Kunstwerke des Monats 

Lateinrätsel

Die Lösung könnt Ihr bei Frau Schenk abgeben, viel Spaß!

GSG-Kompakt

GSG-Kompakt ist unser seit vielen Jahren bewährtes und beliebtes Ganztagesprogramm am GSG für die Klassen 5 - 6. Alle Infos zur Betreuung und Nachhilfe im SJ 2025/26 sowie die Anmeldeformulare finden Sie hier.

Service Hour

Die Service Hour findet freitags, ab 13.30 Uhr in Raum 1.24, statt. Du bekommst jeweils eine Einladung deiner Lehrerin oder deines Lehrers.